Was ist ein Besuchshundedienst?

habt ihr das Zeug dazu?

Das solltet ihr mitbringen

Voraussetzungen Hund

Es gibt nicht DEN idealen Besuchshund – weder in Bezug auf Wesen noch auf Aussehen oder Größe aber dennoch haben wir ein paar Anforderungen an den zukünftigen Einsatzhund:

Er sollte gesund sein, einen guten Grundgehorsam und Interesse an Menschen haben, sensibel, einfühlsam und belastbar sein, eine gute Bindung zum Halter haben, sowie über ein gepflegtes Äußeres verfügen, er sollte kein Dauerbeller sein, nicht zu stürmisch, nicht zu ängstlich und natürlich nicht aggressiv sein. Eine Prüfung (wie BH o. ä.) muss er nicht absolviert haben.

Für den späteren Einsatz ist ein Bestehen des Eignungstests zwingend notwendig

Grundsätzlich sollte der Hund folgende Eigenschaften aufweisen:

  • er sollte eine sehr gute Bindung zu seinem Menschen haben
  • er sollte einen gewissen Grundgehorsam haben
  • er sollte ein freundliches und gutmütiges Wesen haben
  • er sollte Menschen und deren Berührungen mögen
  • er sollte eine hohe Toleranz- und Reizschwelle haben
  • er darf auf keinen Fall aggressiv sein oder bestimmte Ressourcen gegen Menschen verteidigen (wie z. B. Futter, Spielzeug oder seine/n Besitzer/in)
  • er sollte nicht unsicher, scheu und ängstlich sein
  • er sollte nicht zu draufgängerisch sein oder ein zu hohes Aktivitätsbedürfnis haben
  • er sollte gut sozialisiert mit anderen Hunden sein
  • er sollte gesund und regelmässig geimpft und entwurmt sein
  • er sollte sauber und gepflegt sein
  • das Mindestalter beträgt (je nach Rasse) min. 1.1/2 Jahre
  • er sollte Freude an den Einsätzen haben

Voraussetzungen Mensch

Auch an den Menschen haben wir ein paar Anforderungen:

Er sollte eine soziale Grundeinstellung haben, empathisch, sensibel und belastbar sein, er sollte etwas freie Zeit haben, zuverlässig und nach Möglichkeit mobil sein, Ausdauer haben und eine gute Bindung zum seinem Hund

Er muss gewisse Auflagen erfüllen, ggf. Sachkundenachweis, Halteerlaubnis, aber auf jeden Fall ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis sowie die Mitgliedschaft im ASB

  • der Mensch sollte sozial engagiert sein und gerne mit Menschen umgehen
  • er sollte eine positive Lebenseinstellung haben und diese auch reflektieren
  • er sollte bereit sein, diese Tätigkeit ehrenamtlich (d. h. ohne Bezahlung) auszuführen
  • er sollte über eine bestimmte psychische Belastbarkeit verfügen
  • er sollte zuverlässig und flexibel sein
  • wünschenswert wäre eine gewisse Lernbereitschaft z. B. Erwerb an Kenntnissen über div. Krankheiten/Behinderungen (ggf. Weiterbildung innerhalb der Einrichten oder des ASB) oder über die wissenschaftlichen Hintergründe der tiergestützten Einsätze (ist aber keine Voraussetzung!)
  • er sollte eine sehr gute Bindung zu seinem Vierbeiner haben
  • er sollte Kenntnisse über Hundeverhalten besitzen und den eigenen Hund situativ einschätzen können

was könnt ihr tuen

Einsatzmöglichkeiten

Welche Personen und welche Einrichtung(en) können von Besuchshunde-Teams besucht werden?

  • Kinder und Jugendeinrichtungen
  • Behinderteneinrichtungen
  • Senioreneinrichtungen
  • Sonstiges (Projekte, Krankenhäuser, JVA, Tafel, Privatpersonen)

Kinder und Jugendliche

Behinderte Menschen

Senioren

Ausbildung zum Besuchshunde Team

Was erwartet Euch ?

Ausbildungsinhalte Theorie

  • Modul I - Basics
  • unter anderem:
  • Einführung ins Thema
  • Definition, Abgrenzung
  • Wirkungsweise
  • Einsatzbereiche
  • Modul II - Organisatorisches
  • unter anderem:
  • Planung der Einsätze
  • Rechtliches
  • Gesundheit
  • Hygiene
  • Modul III - Hundewissen
  • unter anderem:
  • Hundetypen
  • Entwicklungsstadien
  • Anatomie
  • Verhalten

Ausbildungsinhalte Praxis

  • Modul IV - Vorbereitung
  • Ablauf des Eignungstest üben
  • Modul V - Erste Hilfe am Hund
  • jeder Hundhalter sollte in der Lage sein, seinem oder einem anderen Hund in einer Notsituation zu helfen
  • Modul VI - Erste Hilfe am Menschen
  • jedes unsere Teams muss natütlich auch in der Lage sein im Notfall lebensrettende Maßnahmen am Menschen durchzuführen

Tierschutz & Ethik

Wir setzen voraus, dass jedes Tier artgerecht und im Sinne des Tierschutzgesetzes gehalten, ausgebildet und behandelt wird. Dazu gehört auch ein ethisches Handeln, d. h. stets die Würde des Tieres anzuerkennen.
Überforderung und Instrumentalisierung sind zu vermeiden!

Nur ein gesundes und ausgeglichenes Tier, welches an die Anforderungen herangeführt wurde und den Umgang mit Menschen kennt, kann den jeweiligen Zweck seines Einsatzes auch erfüllen.

was gibt es zu beachten?

Informationen für die Einrichtungen

Unsere Teams wurden gut auf ihre Einsätze vorbereitet, die Hunde haben einen Eignungstest nach Vorgaben des ASB bestanden.

Für unsere Hunde gilt immer ein Mindestmaß an Hygiene und Sauberkeit. Unsere Tiere werden regelmäßig tierärztlich untersucht und gewähren somit

  • einen guten Gesundheitszustand
  • vollständige Impfung (Nachweis durch Impfpass)
  • regelmäßige Entwurmung


Hunde und Halter sind über unseren Verein während der Einsätze versichert

Hygiene

Bei Bedarf wird Ihnen ein Hygieneplan (nach Empfehlungen von Herrn Dr. Schwarzkopf) ausgehändigt. Dieser hat das Ziel, eine mögliche Infektionsübertragung von dem Tier auf den Menschen und umgekehrt zu minimieren.

Die TGA (Tiergestützte Aktivität) verursacht keine über das bevölkerungsübliche Maß hinausgehende Infektions- und Verletzungsrisiken.

Wenn Sie einen Besuch, eine Betreuung oder die Durchführung eines Projektes durch eines unserer Teams wünschen, kontaktieren Sie uns bitte.

Wir werden uns danach schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen, um vorab persönlich einige Details mit Ihnen zu besprechen.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihr Vertrauen